Vom NATO-Gelände zum Energie- und Technologiepark

- Der Tower auf dem Konversionsgelände
Amt und Gemeinde Eggebek sehen sich seit der Standortentscheidung des Verteidigungsministeriums vom Mai 2003 in besonderer Verantwortung bei der Bewältigung der Umwandlung von einem militärischen NATO-Geschwader mit Flugplatzgelände, Kasernenbereich, Munitionslager und Tanklager in eine zivile, gewerbliche Nutzung dieser speziellen Liegenschaften.
Ausgehend von einem Nachnutzungs- und Entwicklungskonzept, das die Leitnutzungen „Bio-Energiepark mit Übungszentrum für Hilfs-und Rettungskräfte“ für den Flugplatzbereich Eggebek und „Neuer Wohnraum“ für das Kasernengelände in Tarp erbrachte, galt es für die Gemeinde Eggebek, eine eigene Organisationsstruktur und Bauleitplanung aufzulegen, um durch effizientes Vorgehen die negativen Folgen der Standortentscheidung positiv aufzufangen und um die größtenteils neuwertigen Liegenschaften auch weiterhin nachhaltig sinnvoll nutzen zu können.
Die vorhandene Infrastruktur des Flugplatzgeländes in Eggebek auf einer Gesamtfläche von 4.188.418 m² mit 98.503 m² Gebäudebestand und 524.450 m² Verkehrsflächen bietet hervorragende Chancen und Möglichkeiten für Firmen, die sich im Bereich der erneuerbaren Energieformen in einem „Energie- und Technologiepark“ entwickeln wollen. In eindrucksvoller Weise zeigen dies Firmen wie Gear-tec, Wing-tec oder Großmann, die durch das gute Engagement der Konversionsträgergesellschaft und Platzeigentümer Gewerbepark Carstensen GmbH (GPC) bereits angesiedelt werden konnten.
Die Gemeindevertretung Eggebek entwickelt zusammen mit der Landesplanung die notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes für weitere erfolgreiche Aktivitäten von Gewerbebetrieben.
Oberstes Ziel bei allen mitunter sehr kontrovers diskutierten Überlegungen ist die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für unsere Region. Der ländliche Raum hat mit solchen Konversionsflächen sehr gute und weitreichende Chancen, wirtschaftliche und touristische Aspekte sinnvoll miteinander zu verbinden.
