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Gemeinde Süderhackstedt

Die Gemeinde Süderhackstedt liegt in einem der ältesten Siedlungsgebiete, was zahlreiche Funde aus der Steinzeit bestätigen.

Das Treenetal trennte zwei vorgeschichtliche Siedlungsräume, das westliche mit den Zentren Bredstedt und Viöl und ein östliches mit den Zentren Schleswig und Hütten.

 

Eine Karte dieser Siedlungsräume aus der Bronzezeit aus dem Jahr 1897 verzeichnet Süderhackstedt als den wesentlichen Teil des friesischen Siedlungsraumes.

 

Ob der Name auf einen Siedler mit dem altgermanischen Namen Haake zurückzuführen ist oder es sich um einen Rodungsnamen handelt, darüber sind sich Heimatforscher uneinig.


Abseits der vorgeschichtlichen Verkehrsströme hat die Natur die Gemeinde mit einer einmaligen Struktur ausgezeichnet, die für eine landwirtschaftliche Nutzung idealer nicht sein könnte.

 

Ein Brennofen zur Verhüttung von Raseneisenstein im Gemeindewappen dokumentiert die industrielle Vorgeschichte der Gemeinde zu Beginn der Eisenzeit.

Die von der Landwirtschaft geprägte Vergangenheit ist bis heute erhalten geblieben. Es gibt  heute noch sechs Vollerwerbslandwirte in der Gemeinde.


Süderhackstedt bietet eine Oase der Ruhe, muss aufgrund der Lage aber keine Nachteile in Kauf nehmen. Flensburg, Schleswig und Husum sind je 25 km entfernt und in 25 Minuten zu erreichen. Die größeren Orte Eggebek, Tarp, Jübek, Treia und Viöl sind 10 Kilometer entfernt und in 10 Minuten zu erreichen.

 

Diese Orte bieten ein umfassendes Dienstleistungsangebot und Einkaufsmöglichkeiten. Das zwei Kilometer entfernte Kleinjörl bietet eine Grundschule, eine Kindertagesstätte, einen Markttreff, einen Bäcker und eine Bank.

 

Vereine haben sich auf die Gemeinde Jörl mit dem Mittelpunkt Kleinjörl konzentriert. Die verbleibenden kulturellen Aufgaben für Süderhackstedt hat die Freiwillige Feuerwehr übernommen.
 

 

 

Wappen

Wappen der Gemeinde Süderhackstedt

 

Heraldische Beschreibung:

Von Silber und Grün geteilt. In wechselnden Farben oben zwei auswärts geneigte Eichenblätter, unten der Schnitt durch einen Brennofen, der im Inneren eine rote Flamme aufweist.

 

Bedeutung:

Im Ortskern der Gemeinde Süderhackstedt, welche sich auf einem Hügel befindet, steht eine Doppeleiche.

Im Jahre 1949 wurden auf dem Gelände der Gemeinde Eisenschlackenstücken und Reste einer "Ofensau" gefunen. Bei späteren Flurbereinigungsmaßnahmen wurden weitere Reste von Rennfeueröfen entdeckt.

 

Bürgermeister Carsten Seemann
Querstraße 2, 24582 Süderhackstedt
Telefon: 0 46 07/13 76
E-Mail:


Einwohner: 335, Fläche: 1.015 ha