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Gemeinde Eggebek

Landschaftlich wunderschön an der Treene gelegen, ist Eggebek eines der ältesten Kirchdörfer auf der Schleswigschen Geest.

 

Ihren Namen hat die Gemeinde von einem wesentlich kleineren Gewässer, der „Eggebeek“.
Im Wappen sind eine Eiche und der Flusslauf als Wellenbalken symbolisch dargestellt.

 

Unsere Eggebeker St. Petri-Kirche im Bistum Schleswig stellt eine typische spätromanische Backsteinkirche aus dem Anfang des 12. Jahrhunderts dar, wurde allerdings erst im 13. Jahrhundert als einschiffige Backsteinkirche in romanischem Stil errichtet.

 

Von der Höhe des Klinkenberges aus hat sie die Jahrhunderte gesehen, erlebte den Strukturwandel, sie sah, wie Eggebek zu einer Versorgungsgemeinde mit zentralörtlicher Funktion heranwuchs und erlebt mit uns, wie unser Dorf durch die Dorfentwicklung ein neues, verjüngtes Gesicht erhält.

 
Auf dem Gelände der ehemaligen Meierei gegenüber der Schlachterei Hoppe ist 2003 der Treeneplatz mit Storchenmast auf dem neugestalteten Klinkenberg entstanden. Hier kann man in den Schaukästen die Geschichte Eggebeks erfahren.


Der Brunnen an der östlichen Seite des zentralen Thingplatzes im Ort ist entstanden als Symbol der Entstehungsgeschichte Eggebeks. Das Wasser der Beek, die Mooreiche stellvertretend für die Eichbäume und die Felsbrocken als Bestandteile der Geestlandschaft bilden hier eine Einheit.


Das Schulzentrum, also die neue Grund- und Gemeinschaftsschule mit angegliederter Offener Ganztagsschule, Mehrzwecksporthalle mit Schwimmhalle, verlässliche durchgehende Betreuung, auch umfangreiche Nachmittagsbetreuung, eine Kindertagesstätte mit langen Öffnungszeiten und ein Jugendzentrum mit Betreuung bieten alles für die jüngeren Einwohner unserer Gemeinde.


Die ältere Generation wird mit der Altenwohnanlage „Beekblick“ und einer betreuten Altentagesstätte in attraktiver und zentraler Lage seniorengerecht angesprochen.

Das Dienstleistungszentrum, das als regionales Leitprojekt aus der Ländlichen Struktur- und Entwicklungsanalyse (LSE) entstand, spiegelt den Anspruch Eggebeks wider, als ländlicher Ort richtungweisende Angebote zur Weiterentwicklung zu machen.

 

Nicht nur Schönheit und Attraktivität, sondern Funktionalität und besondere Anreize für die Ansiedlung von Existenzgründern und modernen Dienstleistungsbetrieben sind Ziel der Maßnahmen aus der Dorfentwicklung. Dort sind die Amtsverwaltung, das Sozialzentrum des Kreises Schleswig-Flensburg für die Ämter Arensharde, Eggebek und Oeversee, ein Gründerzentrum und mehrere Einzelhandelsgeschäfte und Dienstleister untergebracht.


Für den Mittelpunkt der Gemeinde ist es eine Bereicherung des Ortsbildes und des Dienstleistungsangebotes zugleich. Zahnärzte, Physiotherapeuten, Orthopädie-Schumacher, Gastronomie und ein großes Baucenter ergänzen das Serviceangebot.

 

Zahlreiche Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe und der Einzelhandel bieten Arbeitsplätze und versorgen unsere Bürgerinnen und Bürger mit allen Dingen des täglichen Bedarfs. Die Rettungswache für unsere Region ist hier im Ort, also schnelle Verfügbarkeit bei Unfall und Krankheit.

 

Auf dem ehemaligen Fliegerhorst entsteht zur Zeit ein großes Gewerbegebiet, das die Ansiedlung von Betrieben und Arbeitsplätzen weiter forciert.


Die Lage am schönen Treenetal, die nahen Erholungsgebiete Tüdal und Büschau, das reichhaltige Vereinsleben sowie günstige Grundstückspreise machen den hohen Wohnwert der Gemeinde Eggebek aus.


Die Treene ist sicherlich auch der Grund dafür, dass sich Storchenpaare seit über 20 Jahren am Klinkenberg so wohlfühlen.

 

 

Wappen

Wappen der Gemeinde Eggebek

 

Hieraldische Beschreibung:

Ein in Gold bewurzelter grüner Eichenbaum mit silbernen Früchten, dessen Stamm mit einem gesenkten durchgehenden blauen Wellenbalken unterlegt ist.

 

Bedeutung:

Die Figuren des Wappens nehmen Bezug auf den Gemeindenamen. Der Eichenbaum -in volksetymologischer Deutung- auf den ersten Namensbestandteil: Egge, aufgefasst als Eke = Eiche, der Wellenbalken auf den zweiten Bestandteil: Bek, Beke = Bach, der in der Heraldik gewöhnlich durch einen Wellenbalken wiedergegeben wird.

 

 

Bürgermeister Stefan Andresen
Schlehenweg 12, 24852 Eggebek
Telefon: 0 46 09/ 3029911
E-Mail:

Büro im DLZ, Zimmer 2.04
Telefon: 0 46 09/ 900 220

 

Sprechstunde:
Montag 09:00 - 11:00 Uhr
Donnerstag 16:00 - 18:00 Uhr

und nach Vereinbarung



Einwohner: 2.258, Fläche: 1.668 ha

 

 

Hauptstr. 2
24852 Eggebek

Homepage: www.eggebek.de

Wappen der Gemeinde Eggebek
Wappen der Gemeinde Eggebek


Fotoalben



Aktuelle Meldungen

Sportlerheim steht Vereinsmitgliedern auch privat zu Verfügung

(07.08.2019)

Auf der letzten Sitzung berichtete Bürgermeister Stefan Andresen, dass die Gemeinde einer Bitte des Sportvereins TSV Eintracht Eggebek nachkommt und das Sportheim für private Feiern von Vereinsmitgliedern öffnet. Seitens der Verwaltung wird hierzu ein entsprechender Nutzungsvertrag erarbeitet, der Fragen der ordnungsgemäßen sauberen Übergabe und Haftung regelt.

Auf der vorherigen Sitzung hatte die Gemeinde die Beteiligung an einer Motorikfachkraft für die gemeindlichen Kindergärten im Amt noch abgelehnt, da man sich durch das angebotene Kinderturnen ausreichend versorgt sah. Seitens der Kita-Leitung wurden aber die deutlichen Unterschiede der beiden Angebote aufgezeigt. Die Motorik-Einheiten sollen schwerpunktmäßig Kindern mit Schwächen und Entwicklungsauffälligkeiten helfen. Dieser Ansatz ist beim Kinderturnen nicht vorhanden, dort steht primär der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Da die Motorikgruppen auch deutlich kleiner sind, kann gezielter auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder eingegangen werden. Bürgermeister Stefan Andresen wies ergänzend darauf hin, dass nach dem Sozialbericht des Kreises 40% der Jungen und über 30% der Mädchen bei der Einschulungsuntersuchung in Eggebek Auffälligkeiten aufweisen. Die Vertretung revidierte daher ihre Entscheidung und wird sich mit fünf Wochenstunden für ein Jahr an den Kosten dieser Fachkraft beteiligen.

Mit der Kindergartenbetreuung von 16 bis 17 Uhr hatte sich die Vertretung ebenfalls in der Vergangenheit bereits befasst. Da diese Zeit teilweise nur von zwei Kinder in Anspruch genommen wurde, waren betriebswirtschaftliche Bedenken aufgekommen. Für die Zukunft wurde nun beschlossen, diese Zeit nur noch anzubieten, wenn mindestens fünf Kinder dauerhaft angemeldet werden. Auch sollen Betreuungszeiten ab 13 Uhr nur noch im Stundentakt (bisher halbstündlich) gebucht werden können.

Andreas Bohlen als Vorsitzender des Bauausschusses erläuterte notwendige Unterhaltungsarbeiten gegen eindringende Feuchtigkeit an der Hütte der Naturgruppe des Kindergartens. Außerdem muss die Hütte wegen des angrenzenden Parkplatzes eingezäunt werden sowie das kleine Wäldchen als hauptsächlicher Aufenthaltsort von Totholz befreit werden. Die Vertretung bewilligte 7.000 Euro für die durchzuführenden Arbeiten.

Für die Ansiedlung einer Recyclinganlage und die Lagerung entsprechender Stoffe im nördlichen Bereich des ehemaligen Flugplatzes ist eine vereinfachte Änderung des dortigen Bebauungsplanes erforderlich. Diese textliche Änderung brachte die Vertretung auf den Verfahrensweg.

 

(Klaus-Dieter Rauhut)

Foto zu Meldung: Sportlerheim steht Vereinsmitgliedern auch privat zu Verfügung

Erschließungsarbeiten nehmen richtig Fahrt auf

(07.08.2019)

Zur ersten großen Baubesprechung für das Neubaugebiet “Osterfeld” trafen sich Vertreter der Versorger und der Tiefbaufirma mit dem Ingenieurbüro und den Auftraggebern von Amt und Gemeinde auf dem Baufeld. Die großen Haufen mit Mutterboden zeugten bereits davon, dass die Arbeiten schon mächtig Fahrt aufgenommen haben. Der Oberboden der künftigen Erschließungsstraße ist abgetragen und wird größtenteils für den Lärmschutzwall zum Gelände des Baucenters hin aufgeschüttet. Auf Vorschlag von Carsten Ehlers, stellv. Bauausschussvorsitzender der Gemeinde, soll ein Teil davon für die Verlängerung des Knicks am Stapelholmer Weg genutzt werden. Die Schmutzwasserleitungen liegen ebenfalls bereits im Straßenkörper.

Als nächstes werden, so Bauingenieur Frank Haase, die Versorgungsleitungen für Wasser, Strom und Telekommunikation im Straßenkörper unter die Erde gebracht. Dabei werden Leerrohre für Glasfaserleitungen sowohl vom Breitbandzweckverband Eggebek als auch von der Telekom verlegt. Danach wird die Straße als Baustraße provisorisch mit einer Asphalttragschicht hergestellt.

Beim Endausbau der Straße, der entsprechend dem Baufortschritt der Häuser auf den Grundstücken terminiert wird, wird diese Asphaltschicht wieder gefräst und als Unterbau für die vorgesehene Pflasterung der Straße genutzt. Im gleichen Zuge wird dann auch der Bürgersteig in Pflaster endgültig hergestellt.

Die Oberflächenentwässerung kann bei den vorhandenen sandigen Unterböden auf den Grundstücken erfolgen. Die Straßenentwässerung erfolgt ebenfalls über Rigolen in einer seitlichen Entwässerungsmulde in den versickerungsfähigen Unterboden.

Bereits Mitte Oktober 2019 werden die Erschließungsarbeiten soweit sein, dass mit der Bebauung der einzelnen Grundstücke begonnen werden kann. Bürgermeister Stefan Andresen berichtete, dass bereits 17 der 23 Grundstücke fest reserviert sind und in Kürze Kaufverträge abgeschlossen werden. Die übrigen 6 Grundstücke stehen noch für Bauwillige zur Verfügung, die sich im Kaufvertrag allerdings verpflichten müssen, das Haus mindestens fünf Jahre selbst zu bewohnen.

Stefan Westphalen von der Amtsverwaltung bat darum, die Erreichbarkeit der beiden großen Grundstück an der Grenze zum Baucenter möglichst Anfang September sicherzustellen, da dort seitens des Amtes und der Gemeinde Eggebek zügig mit dem Bau von zwei Wohnblöcken mit je acht Wohnungen mit einer Größe zwischen 50 und 75 qm. im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus begonnen werden soll. Diese Wohnungen sollen voraussichtlich im ersten Quartal 2020 bezugsfertig sein.

Im Herbst 2019 erfolgt dann der Teilausbau der Norderstraße von der Einmündung in den Stapelholmer Weg bis zur Bahnlinie. Die Straße wird zum Knick hin um einen Meter verbreitert, wobei der Knick erhalten wird. Vom Stapelholmer Weg bis zur Einmündung der neuen Erschließungsstraße wird auf dieser Seite auch ein neuer Gehweg gebaut. Bei diesem Teilausbau wird auch die Kurve im Einmündungsbereich des Stapelholmer Weges abgeflacht und die Straßenentwässerung, die hier häufig Probleme bereitete, neu erstellt. Dazu wird auch ein kleines Regenrückhaltebecken im Bereich des Baugebietes angelegt.

Die Kosten für diese Maßnahmen, so Bauingenieur Frank Haase, werden sich für das Baugebiet auf 750.000 Euro und für den Teilausbau der angrenzenden Norderstraße auf 125.000 Euro belaufen.

 

(Klaus-Dieter Rauhut)

Foto zu Meldung: Erschließungsarbeiten nehmen richtig Fahrt auf

Drohne stört die Störche bei der Paarung

(03.03.2019)

Bereits zwei Tage nach dem Storch kam am 14. Februar auch das Storchenweibchen aus dem südlichen Winterquartier nach Eggebek zurück und fühlte sich schnell wieder heimisch im langjährigen eigenen Nest auf dem Treeneplatz am Klinkenberg in Eggebek. “Der Rückflug hat an den beiden Störchen ganz schön gezehrt, denn ich musste ordentlich große Portionen Schleiheringe in den letzten Tagen zufüttern,” erzählt Storchenvater August-Wilhelm Petersen.

Frisch gestärkt begann dann auch bald das Paarungsritual der beiden Störche, begleitet vom lautstarken Klappern der langen Schnäbel. Am letzten Sonnabend wurde das Paarungsgeschäft der beiden jedoch jäh unterbrochen, wie aufmerksame Spaziergänger beobachteten. Mit stetig lauter werdendem Brummen näherte sich eine Drohne und flog direkt auf das Nest mit den beiden Störchen runter. Die stoben auseinander und flogen aufgeregt davon. Kurze Zeit später drehte auch die Drohne ab und flog in nördliche Richtung davon. Der Besitzer konnte leider nicht festgestellt werden.

Der Storch gehört zu den geschützten Tierarten. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, wildlebende und geschützte Tiere mutwillig zu stören und zu beunruhigen. Ein derartiges mutwilliges Stören durch eine Drohne stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann durch ein empfindliches Bußgeld seitens der Naturschutzbehörden geahndet werden. Drohnen haben auf Störche eine ähnliche Wirkung wie Raubvögel, daher flüchten sie bei Annäherung. Dadurch kann das Brutgeschäft gestört werden und im schlimmsten Fall kann es durch die Verunsicherung auch zur Aufgabe des Nestes kommen.

Storchenvater August-Wilhelm Petersen hofft, dass es sich um einen einmaligen Zwischenfall handelt und die Störche, die am Nachmittag wiederkamen, ihr Brutgeschäft so erfolgreich wie im letzten Jahr in Eggebek erledigen können.

(Klaus-Dieter Rauhut)

Foto zu Meldung: Drohne stört die Störche bei der Paarung

Tourismusflyer Gemeinde Eggebek

(28.02.2018)

Hier können Sie den aktuellen Tourismusflyer der Gemeinde Eggebek downloaden.

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Foto zu Meldung: Tourismusflyer Gemeinde Eggebek